Lachsfilet vom Grill

Dem Feiertag sei dank, finde ich heute - trotz Arbeit - genügend Zeit um euch mein drittes und vorerst letztes "was gehört bei mir zum Grillen"-Rezept zu zeigen:

Lachsfilet vom Grill

Für 4 Portionen braucht ihr:

4 Lachsfilets
2 Kugeln Mozzarella
etwa 400g Blumenkohl (oder nach Wunsch anderes Gemüse)
Dill
Salz
Pfeffer
evtl. etwas Zitrone
Alufolie

Und so gehts:

Schneidet ein relativ großes Stück der Alufolie ab und legt ein Lachsfilet in die Mitte. Den Fisch leicht Salzen und Pfeffern. Wer es mag, kann den Fisch auch mit etwas Zitronensaft beträufeln. Anschließend den Mozzarella in Scheiben schneiden und etwa eine halbe Kugel auf ein Filet geben. Mit etwas Dill bestreuen und die Alufolie über den Fisch klappen und zu einem kleinen Schiffchen formen. Achtet etwas darauf, dass die Alufolie oben zwar etwas überlappt aber nicht ganz dicht ist.

So könnt ihr den Fisch jetzt auf den Grill geben. Je nach Grill und Temperatur sollte der Fisch in etwa 20 Minuten fertig sein. Wenn ihr gefrorenen Fisch verwendet, braucht es natürlich länger.

Lachs mit Blumenkohl, Mozzarella und Dill

Ich liebe dieses Rezept und mache mir den Fisch auch ab und an mal im Backofen - wenn das Wetter nicht gerade grillfreundlich ist.

So, das war nun - bis auf den Grillkäse den wir aber nicht selber gemacht hatten - unser Grillmenü von Sonntag. Was kommt bei euch so auf den Grill? 

Schwäbischer Kartoffelsalat

Wie versprochen kommt hier ein weiteres Rezept das beim Grillen auf keinen Fall fehlen darf. Es ist wirklich einfach und ihr habt es bestimmt alle schon hundertfach gemacht, aber es gibt so viele verschiedene Rezepte und ich habe endlich mein Lieblingsrezept gefunden. Und das möchte ich euch nicht vorenthalten. Deswegen widme ich einem solch banalen Rezept einen Post:

Der schwäbische Kartoffelsalat

Und so könnt ihr meinen Lieblingskartoffelsalat nachmachen: 

etwa 750g Kartoffeln (ich nehme meist mehligkochende, weil ichs gerne etwas "matschiger"mag)
3 Zwiebeln
1,5 EL Senf
250 ml heiße Brühe (evtl. auch mehr - falls die Kartoffeln noch sehr viel Flüssigkeit aufsaugen)
Muskat
Salz
Pfeffer
Essig (Weisweinessig)
Öl

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen und pellen. Anschließend in dünne Scheiben schneiden.

Kartoffeln in Scheiben geschnitten

Die Zwiebeln würfeln und unter die Kartoffeln mischen.

Gewürfelte Zwiebeln auf den Kartoffelscheiben

Die heiße Brühe über die Kartoffeln geben und alles nochmal durchmischen. Den Senf hinzugeben, den Kartoffelsalat mit Muskat, Salz, Pfeffer, Essig und Öl abschmecken und nochmal alles gut durchmischen.

Ich garniere den Salat meistens noch mit Schnittlauch und/oder Eiervierteln.

Fertiger Kartoffelsalat, garniert mit Eiervierteln und Schnittlauch

Wie sieht es bei euch aus? Steht ihr auch so auf Kartoffelsalat wie ich? Bevorzugt ihr selber gemachten Kartoffelsalat oder greift ihr auch gerne mal auf fertigen Kartoffelsalat aus dem Supermarkt zurück?


P.S.: Vielleicht habt ihr auch schon davon gehört, dass man Kartoffelsalat mit Zwiebeln nur am Zubereitungstag selbst essen darf. Angeblich soll die Zwiebel im Kartoffelsalat giftige Stoffe entwickeln. Ich habe das WWW bereits auf den Kopf gestellt und konnte keine seriöse Quelle finden, die diese Theorie bestätigt.

Was ich allerdings gefunden habe, war eine andere Erklärung:

Kartoffeln sind nach dem Kochen relativ Keimfrei. Die Zwiebel hingegen nicht. Immerhin steckte sie ja im Erdreich, wurde nicht abgekocht - im besten Fall abgewaschen. Dadurch bringt die Zwiebel wieder Keime und Bakterien in den Kartoffelsalat. Der Salat bietet einen Nährboden auf dem sich die kleinen Schädlinge so richtig wohl fühlen.

Nun kommt ein großes ABER: Durch den Essig und das Öl im schwäbischen Kartoffelsalat wird der PH-Wert im Salat so verändert, dass sich die Keime nicht mehr ganz so wohl fühlen. Die "negativen Einflüsse" der Zwiebel werden also etwas abgemildert.

Mein Fazit: So lange der Kartoffelsalat anständig gekühlt wurde/wird, werde ich den Salat bedenkenlos auch am zweiten Tag noch essen und genießen.

Kräuterbutter einfach selber machen

Wir werden heute die Grillsaison eröffnen, unseren Grill aus seinem Winterversteck holen und das erste Mal dieses Jahr grillen. (Ich weiß, ich weiß - wirklich spät, nachdem wir bereits im März so richtig gutes Wetter hatten. Aber uns fehlte bisher einfach die Zeit...)

Ich möchte euch gerne zeigen, was bei uns auf den Grill, bzw. den Teller kommt. Den Anfang macht heute eine selbstgemachte Kräuterbutter. Die weiteren Rezepte werden in den kommenden Tagen folgen.

Kräuterbutter kann man ganz leicht selber machen, sie schmeckt meines Erachtens nach besser als die Gekaufte und wenn man sie nett verpackt, eignet sie sich auch wunderbar als Mitbringsel wenn man zu einer Grillparty eingeladen wurde.

Wenn ihr die Kräuterbutter nachmachen möchtet, braucht ihr:

1 Pck Butter (mild gesäuert - ihr könnt auch gesalzene Butter nehmen, dann kein weiteres Salz hinzufügen)
Salz
Knoblauch
Kräuter (ich habe Schnittlauch, Petersilie und Basilikum verwendet)

Wie viel Salz oder Knoblauch ihr verwenden möchtet oder wie das Mengenverhältnis zwischen den Kräutern sein soll, ist reine Geschmackssache. Auf dem Bild unten könnt ihr sehen welche Mengen ich jeweils verwendet habe. Meine Butter schmeckt ausgewogen, leicht salzig und man schmeckt die Kräuter intensiv heraus. Wenn ihr es etwas dezenter mögt, nehmt etwas weniger Kräuter und Knoblauch.


Die Butter sollte rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden. Wenn sie Zimmertemperatur hat, lässt sie sich leichter verarbeiten als direkt aus dem Kühlschrank. 

Die Kräuter und den Knoblauch so klein Hacken wie es geht. Nehmt dazu am besten ein Wiegemesser oder den Mixer. Gebt dann die gehackten Kräuter, den Knoblauch, die Butter und etwas Salz in eine kleine Schüssel. 


Mit einer Gabel alles gut vermengen. Achtet darauf, dass sich die Kräuter und der Knoblauch gleichmäßig verteilen. Sonst habt ihr später kein gleichmäßiges Geschmacksergebnis. 



Wenn ihr mit eurer Buttermasse zufrieden seid, gebt die Butter etwa mittig auf ein Stück Frischhaltefolie. Die Folie klappt ihr dann über die Butter und drückt sie so in die Form die ihr später haben wollt. Ich habe versucht sie zu einer Rolle zu formen.

     

So kommt die Butter nun erst mal für einige Stunden - besser über Nacht - in den Kühlschrank. Wenn die Butter wieder schön fest ist, kann man sie in der Frischhaltefolie lagern, aus der Frischhaltefolie auspacken und verwenden, in eine luftdichte Dose verpacken oder, wie ich, in Butterbrotpapier einwickeln. 

Ich habe die Butter dazu halbiert und jeweils eine Hälfte eingewickelt: 

    
Gehört Kräuterbutter bei euch auch zum Grillen dazu oder mögt ihr lieber reine Knoblauchbutter?




Fleischfreies Festessen

Vor kurzem haben mein Mann und ich unseren ersten Hochzeitstag gefeiert. Ganz traditionell haben wir den obersten Stock der Torte eingefroren um sie am ersten Hochzeitstag aufzutauen und gemeinsam zu essen. Da das in Gesellschaft noch schöner ist, haben wir unsere Eltern, Geschwister und Trauzeugen dazu eingeladen.

Und wenn ich einlade, dann richtig, also musste es vor der Torte noch ein leckeres Mittagessen geben. Weil ich momentan mit Fleisch ein wenig auf dem Kriegsfuß stehe, sollte das Essen am besten fleischfrei sein. Heute möchte ich euch vorstellen, was mir dazu eingefallen ist.
Vorneweg aber - für alle Hochzeitswilligen - die die oben genannte Tradition ebenfalls begehen wollen, sich aber wegen der Haltbarkeit der Torte nicht sicher sind: Wir hatten eine Biskuittorte die mit einer Buttercreme und Mandarinen gefüllt und mit einer Zuckermasse überzogen war. Diese Torte haben wir in eine Styroporbox mit Deckel gestellt und dann am Tag nach der Hochzeit eingefroren und sie erst am Abend vor dem 1. Hochzeitstag wieder rausgeholt. Die Torte schmeckte noch super gut, kein bisschen alt und vertragen haben sie auch alle. Also nur Mut ;)

 


 So, nun zum fleischfreien Festessen. Die "Speisekarte" lautete wie folgt:



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Kartoffelcreme

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Spinatkuchen mit Kartoffel-Walnussklöschen an gewürzten Champignons,
dazu Sommersalat mit einem Joghurt-Senf-Dressing

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Fruchtiges Tiramisu
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Und so könnt ihr das Festessen nachkochen:

Kartoffelcreme:

(könnt ihr super gut einen Tag früher kochen und dann aufwärmen. Ich finde, sie schmeckt dann sogar noch besser als ganz frisch :))

2 Zwiebeln
2 Stangen Lauch
1 kleine Sellerie
etwa 750g Kartoffeln (ich habe ein wenig mehr genommen)
1L Gemüsebrühe
Margarine
Salz, Pfeffer und etwas Muskat
Petersilie (am besten frische, die könnt ihr dann auch super zum verzieren nehmen)

Das gesamte Gemüse waschen, schälen und klein schneiden. Zuerst die Zwiebeln mit etwas Margarine in einem Topf glasig dünsten. Anschließend das restliche Gemüse und die Kartoffeln hinzugeben und auf kleiner Flamme mitdünsten.

Nach ein paar Minuten löscht ihr das Ganze mit der Gemüsebrühe ab, gebt den Deckel auf den Topf und lasst die Suppe köcheln bis die Kartoffeln durch sind. Solange die Suppe köchelt, hackt ihr ein wenig Petersilie und gebt sie mit in die Suppe. Wenn die Kartoffeln soweit durch sind, dass sie leicht von einer Gabel rutschen, wenn ihr in sie reinstecht, dann nehmt ihr einen Pürierstab und püriert die Suppe biss es eine cremige Masse gibt. Seid aber vorsichtig - die Suppe ist heiß.

Zum servieren gebt ihr die Suppe auf einen tiefen Teller, gebt einen Klecks Creme fraiche in die Mitte. Ich habe den Klecks noch mit einem Stück Petersilie garniert.


Spinatkuchen:

250g Mehl,
120g Margarine
1 Ei
50 ml Milch
Salz

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500g Blattspinat frisch
3 Eier
4 El Sauerrahm
150g Feta
Salz
Pfeffer
Muskat

Als Boden habe ich einen simplen Mürbeteig genommen: Mehl, Margarine, Ei, Milch und eine Prise Salz zu einem Teig vermengen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln (oder wer es nachhaltiger mag, kann den Teig auch in eine Plastikdose geben) und etwa eine Stunde in den Kühlschrank geben.

So lange der Teig auskühlt, könnt ihr "die Füllung" vorbereiten.

Etwas Wasser zusammen mit dem Spinat in eine Pfanne geben und den Spinat andünsten bis er etwas zusammenfällt. Die Eier, 100g Feta, Sauerrahm und die Gewürze verrühren.

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und eine Springform damit auskleiden. Den Spinat etwas abtropfen lassen und dann auf dem Mürbteig verteilen. Die Eimasse darüber geben und den restlichen Feta über Spinat und Eimasse bröseln. Den Spinatkuchen dann bei 180°C in den Backofen geben und etwa 30 - 40 Minuten backen. Haltet den Spinatkuchen aber im Auge - jeder Backofen ist anders.


Kartoffel-Walnuss-Klöschen

1.250g Kartoffeln (ich habe mehligkochende genommen)
75g Walnusskerne (wenn ihr noch welche zum Garnieren wollt, müsst ihr etwas mehr nehmen)
100g Weizengries
200g Kartoffelstärke
Salz

Setzt einen Topf mit Salzwasser auf. In der Zeit, die das Wasser braucht um zu kochen, könnt ihr die Kartoffeln sauber abspülen, wenn ihr vorsichtig seid, könnt ihr auch eine kleine Wurzelbürste zur Hilfe nehmen. Die Kartoffeln in das kochende Wasser geben und etwa 20 Minuten kochen.

Danach gießt ihr die Kartoffeln ab pellt sie und gebt sie durch eine Kartoffelpresse oder Stampft sie. Die Walnüsse so klein hacken wie ihr sie gerne haben möchtet und sie zusammen mit dem Weizengries der Kartoffelstärke und etwas Salz unter die Kartoffeln mengen.

Ich habe die Kartoffelmasse jetzt so weit abkühlen lassen, dass ich mit den Händen kleine Klößchen formen konnte ohne mir die Finger zu verbrennen.

Wenn der Kartoffelteig so kühl ist, dass ihr ihn weiterverarbeiten könnt, formt ihr mit den Händen Klößchen oder, wenn ihr es lieber groß habt, Klöse. (In diesem Zustand könnt ihr die Klößchen auch in eine Schüssel geben, kaltstellen und einige Stunden lagern.)

Jetzt kocht ihr nochmal (ganz leicht gesalzenes) Wasser auf. Wenn das Wasser kocht, dreht ihr die Hitze etwas runter und gebt die Klößchen in das Kochende Wasser. Bei mir sind die Klößchen kurz an die Wasseroberfläche gekommen als sie fertig waren (nach etwa 10 Minuten).

Klößchen abgießen oder mit einer Schaumkelle aus dem Wasserbad angeln und auf Tellern anrichten. Ich habe jeweils ein Klößchen mit einem halben Walnusskern garniert.


Champignons:

600g braune Champignons
5 Schalotten
3 El Olivenöl
Garam masala
1 El Mehl
250 ml Gemüsebrühe
150 ml Rotwein (am besten Dessertwein)
75 ml Sojasoße
200g Sahne
Salz

Pilze sauber putzen, trockenen und halbieren. Schalotten schälen und klein schneiden. Öl in einer hohen Pfanne erhitzen, Pilze darin einige Minuten anbraten und dann die Schalotten und nach Geschmack Garam masala dazugeben und kurz mitbraten. Die Pilze mit Mehl bestäuben.

Gemüsebrühe, Wein, Sojasoße, Sahne und Salz verrühren und über die Pilze geben. Kurz aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig :)


Sommersalat:

Salat und Gemüse nach wahl.
1 kl. Becher Naturjoghurt
2 Tl Senf
Salz, Pfeffer

Nehmt einfach den Salat und das Gemüse das euch schmeckt und würfelt es zusammen (Ich hatte Feldsalat, Paprika, Radieschen und Mais genommen). Für das Dressing habe ich einfach einen kleinen Becher Naturjoghurt mit 2 Tl Senf vermengt und das Ganze mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Wunderbar einfach und herrlich lecker.


So sah das Ergebnis dann auf dem Teller aus:



 Jetzt fehlt nur noch das Rezept für das Dessert:


Fruchtiges Tiramisu:

500g frische Erdbeeren
1 Packung Löffelbiskuits
100g Zucker
1 Vanilleschote (oder fertiges Vanillegewürz)
250g Mascarpone
250g Quark
ein paar Spritzer Amaretto (oder Aroma)
Kaba-Pulver

Eine Auflaufform (oder kleine Dessertschälchen) mit den Löffelbiskuits auslegen und diese mit dem Amaretto beträufeln (nicht übertreiben, sonst werden die Biskuits zu matschig). Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien, halbieren und auf die Biskuits geben. Die Hälfte des Zuckers über die Erdbeeren Streuen (ich bin immer etwas sparsamer und gebe weniger als 50g über die Erdbeeren. So wird es später nicht ganz so süß).

Mascarpone, Quark und die andere Hälfte der Zuckers (nicht mehr als 50g) vermengen. Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark herauskratzen und zur Mascarponemasse geben. Mit etwas Amaretto abschmecken und die Masse dann auf den Erdbeeren verteilen.

Etwas Kaba-Pulver in ein feines Sieb geben und dünn über die Mascarponemasse sieben. Jetzt muss das fruchtige Tiramisu noch ein paar Stunden in den Kühlschrank damit es gut durchziehen kann.

Leider war das Dessert schneller aufgegessen, als das ich ein schönes Bild hätte machen können. Ich werde es aber mit Sicherheit bald nochmal machen und dann ein Bild nachliefern :)

Was sagt ihr zu diesem fleischfreien Festessen? Und zur Fleischfreien Ernährung allgemein? Was kocht ihr, wenn ihr Besuch erwartet?




Schokolade selber machen

Vor zwei Wochen waren wir in Köln und haben dort unter anderem auch das Schokoladenmuseum besucht. Nachdem ich mir dort meine eigene Schokolade machen lassen habe, ist mir eine Frage in den Kopf gekommen: Kann man Schokolade eigentlich selber machen? Also nicht nur Kuvertüre schmelzen und dann weitere Zutaten zum Verfeinern hinzufügen, sondern wirklich selber machen? Die Antwort:

Ja, man kann. Und das ist sogar relativ leicht.

Ich habe folgende Zutaten verwendet:
  • 100g Kokosfett (Noch besser ist Kakaobutter. Die hatte ich allerdings nicht da)
  • 50g Kakao (schwach entölt)
  • 50g Honig (oder Zucker)
  • 3 El Michlpulver (man kann aber auch Kaffeeweißer verwenden)
  • grobes Meersalz, Haselnusskrokant, Zimt, Vanille oder auch alles andere mit dem Ihr die Schokolade verfeinern wollt
  • Muffinförmchen
Das Kokosfett wird in einem kleinen Topf über einem Wasserbad geschmolzen. Ihr solltet das Fett nur langsam erhitzen und es auch nicht zu heiß werden lassen. Das Kokosfett schmilzt relativ schnell und ihr solltet es nicht viel wärmer als 32°C werden lassen. Und auch bei der weiteren Verarbeitung sollte eine Temperatur von 31-32°C eingehalten werden.


Wenn das Fett komplett geschmolzen  ist, wird der Kakao zugegeben und mit einem Schneebesen gut unterrühren.


Wenn der Kakao gut untergerührt ist, kann der Honig zugegeben werden. Der Honig wird die Masse anfangs etwas verklumpen, daher gut rühren.


Jetzt noch das Milchpulver dazugeben und ebenfalls gut unterrühren. Ich habe die Masse Anschließend noch mit dem Pürierstab durchgemixt. Dadurch wurde die Masse schön homogen.


 Jetzt ist die Schokoladenmasse eigentlich schon fertig und kann in die Muffinförmchen verteilt werden.


Wenn alle Muffinförmchen befüllt sind, könnt ihr die Schokolade noch mit euren Wunschzutaten bestreuen. Ich habe jeweils ein paar der Förmchen mit Haselnusskrokant, Meersalz, Pfefferminzblättern und Zimt verfeinert.


Die Förmchen dürfen nicht gleich in den Kühlschrank. Sie müssen erst bei Zimmertemperatur abkühlen bis sie schon ein wenig fest werden. Würdet ihr die Schokolade gleich in den Kühlschrank geben, könnte sie ein weißer, milchiger Film bilden.

Wenn die Schokolade etwas fest geworden ist, gebt ihr sie einfach noch einige Zeit in den Kühlschrank bis sie durchgekühlt sind und entfertn dann die Muffinförmchen.



Die Schokolade schmilzt etwas schneller als die herkömmliche Schokolade und ist von der Geschmacksrichtung eher wie eine Zartbitterschokolade. Ich denke, wenn man ein wenig mit der Zusammensetzung (Zucker, Milchpulver) spielt, dürfte da vielleicht auch ein süßerer Geschmack machbar sein.

Mir schmeckt meine selber gemachte Schokolade jedenfalls und ich bin begeistert, wie leicht das war.

Habt ihr auch schonmal Schokolade selber gemacht? Wie hat sie euch geschmeckt?






Frische Kräuter braucht das Land

Hallo und guten Abend ihr Lieben.

Ich liebe es, wenn ich beim Kochen frische Kräuter verwenden kann. Die schmecken einfach viel besser. Leider fehlte mir bisher in unserem kleinen Garten der Platz um all die Kräuter pflanzen zu können, die ich gerne hätte.

Das hat sich jetzt geändert. Zugegeben, die Lösung die ich gefunden habe, ist nicht wirlich selbstgemacht und ich habe auch gekaufte Kräutertöpfchen verwendet. Aber bei den Töpfen bin ich nicht ganz so pingelig - immerhin habe ich weder vor, die Töpfe zu essen, noch sie auf der Haut zu tragen und drittens, hat mir diesesmal einfach die Zeit gefehlt mir was einfallen zu lassen, die Töpfe selber zu machen. Die Kräutertöpfchen habe ich deshalb verwendet, weil meine Katzen mit ihrer Buddelwut meinen Kräutersamen keine Chance lassen zu wachsen... ich habs versucht...

So, nun aber zu den Kräutern:

Ich habe mir im Internet von Ehlo Stapeltöpfe gekauft. Mit diesen Töpfen kann man die Kräuter in die Höhe pflanzen und braucht so weniger Platz. Wer sich auch solche Töpfchen zulegen möchte, hier der Link:

Elho Stapeltöpfe

Mit den Töpfen bin ich eigentlich ganz zufrieden. Ich habe mir zu den Töpfen noch ein Gestell gekauft, damit die Töpfe nicht direkt auf dem Boden stehen. Anfangs machte das ganze einen etwas wackeligen Eindruck, bepflanzt steht das ganze durch das größere Gewicht recht sicher. Zu bemängeln gibt es lediglich, dass mir in den Töpchen zu wenige Löcher zum Wasserabfluss waren. Ich habe daher mit der Bohrmaschine selber noch Löcher in die Böden gebohrt und den Untersetzer unter dem untersten Topf entfernt.

Zum Bepflanzen habe ich ein Gemisch aus Pflanzerde und Humus (vom eigenen Grünschittkompost) genutzt. Nun bin ich gespannt, wie den Kräutern die Töpfchen gefallen.

Hier noch ein paar Bilder von Aufbau und Bepflanzung:



Bepflanzt ist mein Kräutertürmchen mit Basilikum, Petersilie, Thymian, Salbei, Majoran, Estragon, Oregano und Minze. Später soll noch Schnittlauch dazukommen - den habe ich nur leider noch nicht bekommen. Mein Rosmarin ist schon 2 Jahre alt und hat einen VIP-Platz in einem Balkonkasten am Zaun :)

Und ebenfalls in einem Balkonkasten am Zaun, wachsen ein paar Knoblauchzehen vor sich hin:


Ich freue mich schon, meinen Kräutern beim Wachsen zuzusehen und vorallem darauf, sie in der Küche zu verwenden! 

Wie sieht es bei euch aus? Was wuchert bei euch im Garten/auf dem Balkon so? Habt ihr nur Blumen oder züchtet ihr eure Kräuter auch selbst? Findet ihr, dass frische Kräuter besser schmecken oder findet ihr, es gibt keinen Unterschied zu den Getrockneten?




Autotorte

Mein erstes Projekt was ich euch hier in meinem Blog vorstellen möchte, stammt aus der Kategorie "backe backe Kuchen" :









Dieses Kuchenauto habe ich meiner kleinen Schwester zu ihrem 18. Geburtstag gebacken. Es sieht wirklich schwieriger aus, als es ist ;) Wenn euch der Kuchen gefällt und ihr ihn nachmachen wollt, dann findet ihr die Anleitung auf meiner Torten-Homepage: www.jessys-torten.de.tl

Gefällt euch der Kuchen? Habt ihr ihn schon nachgemacht? Oder einen ähnlichen Autokuchen gebacken? Fandet ihr es schwer, den Kuchen zu machen?