Pinguine - süß und lecker

Hallo ihr Lieben,

ja ihr lest richtig, ich lebe noch. Die Urlaubspause wurde durch anschließende Krankheit verlängert. Aber nun bin ich wieder voll da und habe auch gleich etwas nettes für euch:


Wenn ihr diese süßen Frackträger nachmachen wollt, braucht ihr folgendes:

  • Dunkle Weintrauben 
  • Karotten
  • Frischkäse
  • Zahnstocher
Als erstes wascht ihr die Trauben und sortiert sie nach Größe. Die Großen geben später die Körper und die Kleinen  die Köpfe.

Anschliesend wascht und schält ihr die Karotten und schneidet sie in Scheiben. Aus den Scheiben schneidet ihr jeweils ein Dreieck aus (wie ein Kuchenstück). Die Scheiben geben die Füße und die ausgeschnittenen Dreiecke werden später zu Schnäbeln. Dazu einen kleinen Schlitz in eine kleine Traube schneiden und den Karottenausschnitt mit der breiten Seite zuerst in die Traube stecken.

Jetzt fehlen nur noch die Körper. Aus den großen Trauben jeweils einen "Schnitz" ausschneiden und diesen mit Frischkäse auffüllen. Dann kommen die Zahnstocher zum Einsatz. Erst die Köpfe, dann die Körper und zum Schluss die Füße aufspießen. Fertig ist der Pinguin :)


Ich habe diese kleinen Männer für die Hochzeit meiner Mama gemacht und sie kamen super an!

Was sagt ihr zu den Pinguinen? Die sehen doch wirklich süß aus, oder?

Holiday - here we come

Der Unterschied zwischen Existieren und Leben
liegt im Gebrauch der Freizeit.
 Weisheit aus den USA


Meine Lieben, es ist so weit: Nach 2 Augenentfernungen bei meinem Hund, 5 Monaten zusätzlicher Samstagsarbeit und Planungsstress für "fremde" Hochzeiten gönne ich mir ein wenig Urlaub mit meinem Mann!

In den nächsten zwei Wochen werde ich daher keine neuen Posts veröffentlichen.

Nach meinem Urlaub geht es aber spannend weiter! Folgende Posts habe ich in Planung und kann sie nach dem Urlaub auch hoffentlich realisieren:
  • DIY-Hochzeitstorte - ein Experiment
  • verschiedene Rezepte für Fingerfood
  • Candywrapper-Tasche
  • DIY-Hundehütte
An Tasche und Hundehütte arbeite ich schon eine ganze Weile. Ich bin gespannt, wann die beiden Projekte denn fertig werden ^^.

Ich wünsche euch zwei wundertolle Wochen! Bis dann :)

Tomaten-Mozzarella-Taschen

Die Kombination Tomate und Mozarella ist einfach herrlich. Und zusammen mit etwas Blätterteig ergibt sich ein wunderbarer Snack für zwischendurch.


Ich zeige euch heute, wie ihr die leckeren Taschen ganz schnell selber machen könnt :) 

Brille: Fielmann

Kennt ihr das, wenn man zufällig etwas sieht, sich total in darin verliebt und es eigentlich zu teuer ist, man es aber unbedingt haben möchte? Genau so ging es mir vor ein paar Wochen mit einer Sonnenbrille.

Ich wollte eigentlich nur mit meinem Mann zusammen seine Brille abholen und weil wir noch etwas warten mussten, schauten wir uns, eher gelangweilt, etwas um. Und da sah ich auf einmal SIE


Ich hatte mich sofort in diese Sonnenbrille verliebt. Und als ich sie aufsetzte und sie sofort perfekt saß, war es erst recht um mich geschehen. Dann der Blick auf das Preisschild... Für eine hochwertige Sonnenbrille vom Optiker war sie eigentlich nicht teuer aber was Sonnenbrillen anging, war ich immer recht geizig und griff meist auf die Billigteile aus dem Supermarkt zurück.

Aber in diese Brille war ich so verliebt und man gönnt sich ja sonst nichts. Also kaufte ich mir die Brille. Natürlich setzte ich sie gleich auf und war stolz wie Oskar. (Wahnsinnig wie man sich als erwachsener Mensch (naja, wenigstens halbwegs erwachsen) so sehr über eine Sonnenbrille freuen kann)

Die Freude hielt ganze 15 Minuten an. Die Brille viel auf den Betonboden, die verspiegelten Gläser und das Gestell waren total verkratzt und die Brille damit unbrauchbar. Ich war am Boden zerstört.

Mein Mann schnappte sich am nächsten Tag die Brille und fuhr zum Optiker um zu fragen, ob man die Gläser tauschen könnte oder ob eine neue Brille günstiger wäre. Und da kam die riesen Überraschung:

Die Brille wurde auf Kullanz komplett ausgetauscht!

Ihr glaubt gar nicht wie happy ich war. Immerhin traf den Optiker ja keinerlei Schuld am Defekt der Brille. Das ist wirklich großartiger Kundenservice! Und deswegen möchte ich an dieser Stelle nochmal

DANKE

sagen! 

Habt ihr auch schon so gute Erfahrungen bei einem Unternehmen gemacht? Habt ihr euch auch einmal etwas gegönnt über das ihr euch sehr gefreut habt und es ist dann gleich kaputt gewesen? 


Blätterteig selber machen

Blätterteig ist ein echter allrounder in der Küche. Egal ob es um süße Naschereien, herzhaftes Fingerfood oder eine Hauptspeise geht - der Blätterteig macht sehr vieles mit.


Nachdem ich meinen Blätterteig viele Jahre aus der Frischetheke gekauft habe, wollte ich mich mal daran versuchen ihn selbst herzustellen. Das Ergebnis und mein Rezept möchte ich heute hier vorstellen.

Dessertschalen aus Schokolade

Ich liebe es ja, anderen Menschen eine Freude zu machen. Noch mehr liebe ich es, sie zu überraschen. Und am allermeisten liebe ich es, wenn ich jemandem einen offensichtlichen Wunsch erfüllen und ihn dennoch dabei überraschen kann.

Vor ein paar Tagen meinte mein Mann, dass er gerne Erdbeeren mit Sahne hätte. An dem Tag selbst war es leider zu spät um das noch zu organisieren. Aber so hatte ich genug Zeit, um mir etwas einfallen zu lassen.

 

Ich habe die Erdbeeren einfach in selbstgemachten Dessertschalen aus Schokolade serviert :)

Und so könnt ihr die Schälchen nachmachen:

Etwas Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Ich habe 400g Kuvertüre genommen, hatte hinterher aber einiges übrig. Ob ihr Vollmilch-, Zartbitter-, oder weiße Kuvertüre nehmt, dürfte relativ egal sein. Ich habe Vollmilch verwendet, weil mein Mann die am liebsten mag. Mit dunkler Schokolade dürfte es wahrscheinlich noch etwas edler aussehen. Bei weißer Schokolade könnte es Probleme mit der Festigkeit geben....


Wenn die Schokolade flüssig ist, lasst ihr sie etwas abkühlen, bis sie dickflüssig wird. Legt ein Stück Alufolie auf ein Brett oder einen flachen Teller, blast dann die Ballons auf, verknotet sie und taucht sie mit der bauchigen Seite in die Schokolade. Wollt ihr hohe Schälchen, taucht ihr die Ballons tief ein, ansonsten eben weniger tief. Setzt die Schokoballons dann auf die Alufolie. Achtet dabei darauf, den Ballon nicht auf die Folie zu drücken. Sonst wird die Schokolade ganz unten verdrängt und ihr habt später ein Loch in eurem Schälchen.


Die Ballons auf dem Brettchen/Teller in den Kühlschrank geben und dort am besten über Nacht auskühlen lassen. Am nächsten Morgen dann einfach ein kleines Loch in die Ballons machen und die Ballons aus den Schälchen entfernen. Und schon sind die Schokoschälchen fertig und können nach Lust und Laune befüllt werden :)


Falls ihr noch flüssige Schokolade übrig habt, könnt ihr damit noch Verzierungen herstellen.

Legt euch dazu wieder ein Stück Alufolie auf einen Flachen Teller oder ein Brettchen und gebt die Schokolade in einen Gefrierbeutel (wenn ihr einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung habt, könnt ihr natürlich auch den Spritzbeutel verwenden). Schneitet eine der unteren Ecken so ab, dass ihr ein relativ kleines Loch im Gefrierbeutel habt und drückt die Schokolade in diese Ecke. Ihr Könnt die Schokolade nun durch dieses Löchlein auf die Alufolie geben und verschiedene Formen bilden.


Ich habe mich dazu entschieden, diese rautenartigen Muster zu machen (einfach den Gefrierbeutel erst nach oben und unten und dann nach rechts und links bewegt, während ich stetig etwas Schokolade herausgedrückt habe).


Wenn ihr den Teller bzw. das Brettchen dann ebenfalls über Nacht in den Kühlschrank gebt, könnt ihr die Schokolade am nächsten Tag ganz leicht von der Alufolie lösen und habt wunderschöne, schokoladige Dekoration für eure Süßspeisen :) 

Und so sah die Überraschung für meinen Mann aus:


Seid ihr schon vor mir auf diese Idee gekommen? Wollt ihr die Schälchen nachmachen? Würdet ihr sie auch mit Erdbeeren und Sahne füllen? Oder mit etwas anderem?

"Meiner tut nichts"

Heute gibt es mal einen OT-Post. Ab und an müssen einfach auch mal Dinge gesagt werden, die einen beschäftigen aber nichts mit Rezepten oder DIY zu tun haben. Deswegen gibt es ab heute auch das Label "Dies und Das" auf meinem Blog.

Unter diesem Label werde ich meine Posts veröffentlichen die nichts mit dem eigentlichen Thema meines Blogs zu tun haben, deren Inhalte ich mir aber nicht verkneifen kann (und will). Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht krumm, wenn ich immer mal wieder etwas vom Thema abschweife ;)

So, nun aber zum eigentlichen Thema meines heutigen OT-Posts:

Wer den Text rechts unter dem Bild gelesen hat, weiß, dass mein Mann und ich eine kleine, blinde Hündin namens Winnie haben. Winnie ist wirklich ein toller Hund. Wenn ich daran denke, wie sie zu uns kam und wie sie sich entwickelt hat, dann freue ich mich, dass ich an dieser Entwicklung teilhaben durfte und noch mehr freue ich mich darüber, dass sie ein Teil meiner Familie geworden ist. 


Aber wie wahrscheinlich jedes Lebewesen auf dieser Welt hat auch sie ihre Macken. Winnie mag keine fremden Hunde. Oder besser gesagt: Sie hat Angst vor ihnen.

Wirklich verdenken kann ich ihr das auch nicht, wenn man sich einmal anschaut, wie aufgedreht – und aus Hundesicht – unhöflich die meisten Hunde heutzutage sind. Sie fühlt sich einfach überrumpelt, wenn ein nicht angeleinter 40 Kg Kollos in reiner Spiellaune über sie (8 Kg) hinwegwalzt, ohne dass sie ihn kommen sieht.

Blind, wie sie ist, sieht sie nicht, dass der Hund nur spielen will. Sie fühlt sich angegriffen. Und wie reagiert man, wenn man angegriffen wird? Genau, man knurrt und fletscht die Zähne. (Zumindest wenn man ein Hund ist :P)


Winnie hat aus solchen Begegnungen gelernt. Und zwar dass alle fremden Hunde potenziell gefährlich sind. Daher tut sie nun, sobald sie einen fremden Hund in die Nase bekommt, als ob sie ein gefährlicher Killer ist. Ich weiß, dass sie nur so tut und bin mir sehr sicher, dass sie nicht zubeißen würde.

Aber erstens will ich es nicht darauf ankommen lassen (ich hasse es nämlich tierisch falsch zu liegen) und zweitens sind andere Leute immer sehr erschrocken, wenn Winnie zähnefletschend in der Leine hängt, während ihr unerzogener Chihuahua um sie herumtänzelt und gar nicht daran denkt auf das hysterisch gerufene „HIER Princess, HIER – der frisst dich auf“ zu hören. (Am Rande: Winnie ist kein "er" - sie ist ein Mädel :P)


Daher versuche ich solche Situationen so gut es geht zu vermeiden. Sobald ich sehe, dass irgendwo in unserer Nähe Menschen unterwegs sind, nehme ich Winnie an die Leine. Wenn ich erkenne, dass die Menschen einen unangeleinten Hund dabei haben, rufe ich ihnen frühzeitig zu und bitte sie darum, den Hund an die Leine zu nehmen.

Sind beide Hunde an der Leine, kann ich Winnie nämlich dazu überreden, doch lieber die leckeren Wurststückchen zu fressen, anstatt den anderen Hund zu zerfleischen (hat auch einen netten Trainings Effekt und Winnie verknüpft fremde Hunde irgendwann mit tollen Leckereien und findet sie vielleicht nicht mehr doof) 

Soweit zur Theorie. Die Praxis sieht meistens eher so aus, dass meine Bitte mit dem Kommentar „Meiner tut nichts!“ abgetan wird und 10 Sekunden später haben wir dann oben beschriebene Situation, die ich vermeiden wollte.

Bisher habe ich mich meist zwischen die Hunde gestellt und versucht den fremden Hund von Winnie fernzuhalten, während ich Winnie zu Ruhe gerufen habe. Ich bin aber am Überlegen, ob ich Winnie in solchen Fällen nicht einfach mit dem Kommentar „Meiner schon“ ableinen und mich darüber freuen sollte, dass der andere Hundehalter der Bitte, seinen Hund anzuleinen, in Zukunft wahrscheinlich nachkommen wird.


Habt ihr selbst auch einen Hund? Kennt ihr solche Situationen? Oder gehört ihr zu der „Meiner tut nichts“-Fraktion? Dann outet euch ruhig. Mich würde eure Sichtweise tatsächlich interessieren J

Pfefferminztee aus frischer Minze

Wenn meine Schwester und ich früher bei meiner Oma übernachtet haben, gab es zum Abendessen meist heiße Würstchen mit Butterbrot oder Brotschnitten. Was es aber immer dazu gab, war Pfefferminztee.

Ich habe diesen Tee bei meiner Oma schon geliebt und heute liebe ich ihn umso mehr, weil er mich immer an diese schönen Abende erinnert. Und eben weil ich diesen Tee so sehr liebe, möchte ich das Teerezept meiner Oma mit euch teilen:

Ihr braucht frische Pfefferminze, etwas Honig, Zitronensaft und heißes Wasser. Gebt die Pfefferminze in eine Teekanne oder ein anderes, geeignetes Gefäs.



Erwärmt das Wasser auf etwa 80°C (kochendes Wasser geht zwar auch, könnte aber natürliche Aromastoffe aus der Minze zerstören) und gießt es auf die Minze.


Lasst die Minzblätter einige Minuten in dem Wasser ziehen und rührt ab und an etwas um. Gebt nach Geschmack etwas Honig und Zitronensaft in den Tee und rührt nochmal um.

Jetzt könnt ihr die Pfefferminzblätter entweder aus dem Tee angeln, den Tee durch ein Sieb geben oder die Blätter einfach im Tee lassen (so mach ich das immer).

Wenn es mir für heiße Getränke zu warm ist, lasse ich den Tee auch sehr gerne kalt werden und trinke ihn dann praktisch als Eistee.

Wie schmeckt der Tee euch? Oder seid ihr echte Teeverweigerer? ^^




Lachsfilet vom Grill

Dem Feiertag sei dank, finde ich heute - trotz Arbeit - genügend Zeit um euch mein drittes und vorerst letztes "was gehört bei mir zum Grillen"-Rezept zu zeigen:

Lachsfilet vom Grill

Für 4 Portionen braucht ihr:

4 Lachsfilets
2 Kugeln Mozzarella
etwa 400g Blumenkohl (oder nach Wunsch anderes Gemüse)
Dill
Salz
Pfeffer
evtl. etwas Zitrone
Alufolie

Und so gehts:

Schneidet ein relativ großes Stück der Alufolie ab und legt ein Lachsfilet in die Mitte. Den Fisch leicht Salzen und Pfeffern. Wer es mag, kann den Fisch auch mit etwas Zitronensaft beträufeln. Anschließend den Mozzarella in Scheiben schneiden und etwa eine halbe Kugel auf ein Filet geben. Mit etwas Dill bestreuen und die Alufolie über den Fisch klappen und zu einem kleinen Schiffchen formen. Achtet etwas darauf, dass die Alufolie oben zwar etwas überlappt aber nicht ganz dicht ist.

So könnt ihr den Fisch jetzt auf den Grill geben. Je nach Grill und Temperatur sollte der Fisch in etwa 20 Minuten fertig sein. Wenn ihr gefrorenen Fisch verwendet, braucht es natürlich länger.

Lachs mit Blumenkohl, Mozzarella und Dill

Ich liebe dieses Rezept und mache mir den Fisch auch ab und an mal im Backofen - wenn das Wetter nicht gerade grillfreundlich ist.

So, das war nun - bis auf den Grillkäse den wir aber nicht selber gemacht hatten - unser Grillmenü von Sonntag. Was kommt bei euch so auf den Grill? 

Schwäbischer Kartoffelsalat

Wie versprochen kommt hier ein weiteres Rezept das beim Grillen auf keinen Fall fehlen darf. Es ist wirklich einfach und ihr habt es bestimmt alle schon hundertfach gemacht, aber es gibt so viele verschiedene Rezepte und ich habe endlich mein Lieblingsrezept gefunden. Und das möchte ich euch nicht vorenthalten. Deswegen widme ich einem solch banalen Rezept einen Post:

Der schwäbische Kartoffelsalat

Und so könnt ihr meinen Lieblingskartoffelsalat nachmachen: 

etwa 750g Kartoffeln (ich nehme meist mehligkochende, weil ichs gerne etwas "matschiger"mag)
3 Zwiebeln
1,5 EL Senf
250 ml heiße Brühe (evtl. auch mehr - falls die Kartoffeln noch sehr viel Flüssigkeit aufsaugen)
Muskat
Salz
Pfeffer
Essig (Weisweinessig)
Öl

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen und pellen. Anschließend in dünne Scheiben schneiden.

Kartoffeln in Scheiben geschnitten

Die Zwiebeln würfeln und unter die Kartoffeln mischen.

Gewürfelte Zwiebeln auf den Kartoffelscheiben

Die heiße Brühe über die Kartoffeln geben und alles nochmal durchmischen. Den Senf hinzugeben, den Kartoffelsalat mit Muskat, Salz, Pfeffer, Essig und Öl abschmecken und nochmal alles gut durchmischen.

Ich garniere den Salat meistens noch mit Schnittlauch und/oder Eiervierteln.

Fertiger Kartoffelsalat, garniert mit Eiervierteln und Schnittlauch

Wie sieht es bei euch aus? Steht ihr auch so auf Kartoffelsalat wie ich? Bevorzugt ihr selber gemachten Kartoffelsalat oder greift ihr auch gerne mal auf fertigen Kartoffelsalat aus dem Supermarkt zurück?


P.S.: Vielleicht habt ihr auch schon davon gehört, dass man Kartoffelsalat mit Zwiebeln nur am Zubereitungstag selbst essen darf. Angeblich soll die Zwiebel im Kartoffelsalat giftige Stoffe entwickeln. Ich habe das WWW bereits auf den Kopf gestellt und konnte keine seriöse Quelle finden, die diese Theorie bestätigt.

Was ich allerdings gefunden habe, war eine andere Erklärung:

Kartoffeln sind nach dem Kochen relativ Keimfrei. Die Zwiebel hingegen nicht. Immerhin steckte sie ja im Erdreich, wurde nicht abgekocht - im besten Fall abgewaschen. Dadurch bringt die Zwiebel wieder Keime und Bakterien in den Kartoffelsalat. Der Salat bietet einen Nährboden auf dem sich die kleinen Schädlinge so richtig wohl fühlen.

Nun kommt ein großes ABER: Durch den Essig und das Öl im schwäbischen Kartoffelsalat wird der PH-Wert im Salat so verändert, dass sich die Keime nicht mehr ganz so wohl fühlen. Die "negativen Einflüsse" der Zwiebel werden also etwas abgemildert.

Mein Fazit: So lange der Kartoffelsalat anständig gekühlt wurde/wird, werde ich den Salat bedenkenlos auch am zweiten Tag noch essen und genießen.

Kräuterbutter einfach selber machen

Wir werden heute die Grillsaison eröffnen, unseren Grill aus seinem Winterversteck holen und das erste Mal dieses Jahr grillen. (Ich weiß, ich weiß - wirklich spät, nachdem wir bereits im März so richtig gutes Wetter hatten. Aber uns fehlte bisher einfach die Zeit...)

Ich möchte euch gerne zeigen, was bei uns auf den Grill, bzw. den Teller kommt. Den Anfang macht heute eine selbstgemachte Kräuterbutter. Die weiteren Rezepte werden in den kommenden Tagen folgen.

Kräuterbutter kann man ganz leicht selber machen, sie schmeckt meines Erachtens nach besser als die Gekaufte und wenn man sie nett verpackt, eignet sie sich auch wunderbar als Mitbringsel wenn man zu einer Grillparty eingeladen wurde.

Wenn ihr die Kräuterbutter nachmachen möchtet, braucht ihr:

1 Pck Butter (mild gesäuert - ihr könnt auch gesalzene Butter nehmen, dann kein weiteres Salz hinzufügen)
Salz
Knoblauch
Kräuter (ich habe Schnittlauch, Petersilie und Basilikum verwendet)

Wie viel Salz oder Knoblauch ihr verwenden möchtet oder wie das Mengenverhältnis zwischen den Kräutern sein soll, ist reine Geschmackssache. Auf dem Bild unten könnt ihr sehen welche Mengen ich jeweils verwendet habe. Meine Butter schmeckt ausgewogen, leicht salzig und man schmeckt die Kräuter intensiv heraus. Wenn ihr es etwas dezenter mögt, nehmt etwas weniger Kräuter und Knoblauch.


Die Butter sollte rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden. Wenn sie Zimmertemperatur hat, lässt sie sich leichter verarbeiten als direkt aus dem Kühlschrank. 

Die Kräuter und den Knoblauch so klein Hacken wie es geht. Nehmt dazu am besten ein Wiegemesser oder den Mixer. Gebt dann die gehackten Kräuter, den Knoblauch, die Butter und etwas Salz in eine kleine Schüssel. 


Mit einer Gabel alles gut vermengen. Achtet darauf, dass sich die Kräuter und der Knoblauch gleichmäßig verteilen. Sonst habt ihr später kein gleichmäßiges Geschmacksergebnis. 



Wenn ihr mit eurer Buttermasse zufrieden seid, gebt die Butter etwa mittig auf ein Stück Frischhaltefolie. Die Folie klappt ihr dann über die Butter und drückt sie so in die Form die ihr später haben wollt. Ich habe versucht sie zu einer Rolle zu formen.

     

So kommt die Butter nun erst mal für einige Stunden - besser über Nacht - in den Kühlschrank. Wenn die Butter wieder schön fest ist, kann man sie in der Frischhaltefolie lagern, aus der Frischhaltefolie auspacken und verwenden, in eine luftdichte Dose verpacken oder, wie ich, in Butterbrotpapier einwickeln. 

Ich habe die Butter dazu halbiert und jeweils eine Hälfte eingewickelt: 

    
Gehört Kräuterbutter bei euch auch zum Grillen dazu oder mögt ihr lieber reine Knoblauchbutter?




Fleischfreies Festessen

Vor kurzem haben mein Mann und ich unseren ersten Hochzeitstag gefeiert. Ganz traditionell haben wir den obersten Stock der Torte eingefroren um sie am ersten Hochzeitstag aufzutauen und gemeinsam zu essen. Da das in Gesellschaft noch schöner ist, haben wir unsere Eltern, Geschwister und Trauzeugen dazu eingeladen.

Und wenn ich einlade, dann richtig, also musste es vor der Torte noch ein leckeres Mittagessen geben. Weil ich momentan mit Fleisch ein wenig auf dem Kriegsfuß stehe, sollte das Essen am besten fleischfrei sein. Heute möchte ich euch vorstellen, was mir dazu eingefallen ist.
Vorneweg aber - für alle Hochzeitswilligen - die die oben genannte Tradition ebenfalls begehen wollen, sich aber wegen der Haltbarkeit der Torte nicht sicher sind: Wir hatten eine Biskuittorte die mit einer Buttercreme und Mandarinen gefüllt und mit einer Zuckermasse überzogen war. Diese Torte haben wir in eine Styroporbox mit Deckel gestellt und dann am Tag nach der Hochzeit eingefroren und sie erst am Abend vor dem 1. Hochzeitstag wieder rausgeholt. Die Torte schmeckte noch super gut, kein bisschen alt und vertragen haben sie auch alle. Also nur Mut ;)

 


 So, nun zum fleischfreien Festessen. Die "Speisekarte" lautete wie folgt:



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Kartoffelcreme

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Spinatkuchen mit Kartoffel-Walnussklöschen an gewürzten Champignons,
dazu Sommersalat mit einem Joghurt-Senf-Dressing

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Fruchtiges Tiramisu
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Und so könnt ihr das Festessen nachkochen:

Kartoffelcreme:

(könnt ihr super gut einen Tag früher kochen und dann aufwärmen. Ich finde, sie schmeckt dann sogar noch besser als ganz frisch :))

2 Zwiebeln
2 Stangen Lauch
1 kleine Sellerie
etwa 750g Kartoffeln (ich habe ein wenig mehr genommen)
1L Gemüsebrühe
Margarine
Salz, Pfeffer und etwas Muskat
Petersilie (am besten frische, die könnt ihr dann auch super zum verzieren nehmen)

Das gesamte Gemüse waschen, schälen und klein schneiden. Zuerst die Zwiebeln mit etwas Margarine in einem Topf glasig dünsten. Anschließend das restliche Gemüse und die Kartoffeln hinzugeben und auf kleiner Flamme mitdünsten.

Nach ein paar Minuten löscht ihr das Ganze mit der Gemüsebrühe ab, gebt den Deckel auf den Topf und lasst die Suppe köcheln bis die Kartoffeln durch sind. Solange die Suppe köchelt, hackt ihr ein wenig Petersilie und gebt sie mit in die Suppe. Wenn die Kartoffeln soweit durch sind, dass sie leicht von einer Gabel rutschen, wenn ihr in sie reinstecht, dann nehmt ihr einen Pürierstab und püriert die Suppe biss es eine cremige Masse gibt. Seid aber vorsichtig - die Suppe ist heiß.

Zum servieren gebt ihr die Suppe auf einen tiefen Teller, gebt einen Klecks Creme fraiche in die Mitte. Ich habe den Klecks noch mit einem Stück Petersilie garniert.


Spinatkuchen:

250g Mehl,
120g Margarine
1 Ei
50 ml Milch
Salz

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500g Blattspinat frisch
3 Eier
4 El Sauerrahm
150g Feta
Salz
Pfeffer
Muskat

Als Boden habe ich einen simplen Mürbeteig genommen: Mehl, Margarine, Ei, Milch und eine Prise Salz zu einem Teig vermengen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln (oder wer es nachhaltiger mag, kann den Teig auch in eine Plastikdose geben) und etwa eine Stunde in den Kühlschrank geben.

So lange der Teig auskühlt, könnt ihr "die Füllung" vorbereiten.

Etwas Wasser zusammen mit dem Spinat in eine Pfanne geben und den Spinat andünsten bis er etwas zusammenfällt. Die Eier, 100g Feta, Sauerrahm und die Gewürze verrühren.

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und eine Springform damit auskleiden. Den Spinat etwas abtropfen lassen und dann auf dem Mürbteig verteilen. Die Eimasse darüber geben und den restlichen Feta über Spinat und Eimasse bröseln. Den Spinatkuchen dann bei 180°C in den Backofen geben und etwa 30 - 40 Minuten backen. Haltet den Spinatkuchen aber im Auge - jeder Backofen ist anders.


Kartoffel-Walnuss-Klöschen

1.250g Kartoffeln (ich habe mehligkochende genommen)
75g Walnusskerne (wenn ihr noch welche zum Garnieren wollt, müsst ihr etwas mehr nehmen)
100g Weizengries
200g Kartoffelstärke
Salz

Setzt einen Topf mit Salzwasser auf. In der Zeit, die das Wasser braucht um zu kochen, könnt ihr die Kartoffeln sauber abspülen, wenn ihr vorsichtig seid, könnt ihr auch eine kleine Wurzelbürste zur Hilfe nehmen. Die Kartoffeln in das kochende Wasser geben und etwa 20 Minuten kochen.

Danach gießt ihr die Kartoffeln ab pellt sie und gebt sie durch eine Kartoffelpresse oder Stampft sie. Die Walnüsse so klein hacken wie ihr sie gerne haben möchtet und sie zusammen mit dem Weizengries der Kartoffelstärke und etwas Salz unter die Kartoffeln mengen.

Ich habe die Kartoffelmasse jetzt so weit abkühlen lassen, dass ich mit den Händen kleine Klößchen formen konnte ohne mir die Finger zu verbrennen.

Wenn der Kartoffelteig so kühl ist, dass ihr ihn weiterverarbeiten könnt, formt ihr mit den Händen Klößchen oder, wenn ihr es lieber groß habt, Klöse. (In diesem Zustand könnt ihr die Klößchen auch in eine Schüssel geben, kaltstellen und einige Stunden lagern.)

Jetzt kocht ihr nochmal (ganz leicht gesalzenes) Wasser auf. Wenn das Wasser kocht, dreht ihr die Hitze etwas runter und gebt die Klößchen in das Kochende Wasser. Bei mir sind die Klößchen kurz an die Wasseroberfläche gekommen als sie fertig waren (nach etwa 10 Minuten).

Klößchen abgießen oder mit einer Schaumkelle aus dem Wasserbad angeln und auf Tellern anrichten. Ich habe jeweils ein Klößchen mit einem halben Walnusskern garniert.


Champignons:

600g braune Champignons
5 Schalotten
3 El Olivenöl
Garam masala
1 El Mehl
250 ml Gemüsebrühe
150 ml Rotwein (am besten Dessertwein)
75 ml Sojasoße
200g Sahne
Salz

Pilze sauber putzen, trockenen und halbieren. Schalotten schälen und klein schneiden. Öl in einer hohen Pfanne erhitzen, Pilze darin einige Minuten anbraten und dann die Schalotten und nach Geschmack Garam masala dazugeben und kurz mitbraten. Die Pilze mit Mehl bestäuben.

Gemüsebrühe, Wein, Sojasoße, Sahne und Salz verrühren und über die Pilze geben. Kurz aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig :)


Sommersalat:

Salat und Gemüse nach wahl.
1 kl. Becher Naturjoghurt
2 Tl Senf
Salz, Pfeffer

Nehmt einfach den Salat und das Gemüse das euch schmeckt und würfelt es zusammen (Ich hatte Feldsalat, Paprika, Radieschen und Mais genommen). Für das Dressing habe ich einfach einen kleinen Becher Naturjoghurt mit 2 Tl Senf vermengt und das Ganze mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Wunderbar einfach und herrlich lecker.


So sah das Ergebnis dann auf dem Teller aus:



 Jetzt fehlt nur noch das Rezept für das Dessert:


Fruchtiges Tiramisu:

500g frische Erdbeeren
1 Packung Löffelbiskuits
100g Zucker
1 Vanilleschote (oder fertiges Vanillegewürz)
250g Mascarpone
250g Quark
ein paar Spritzer Amaretto (oder Aroma)
Kaba-Pulver

Eine Auflaufform (oder kleine Dessertschälchen) mit den Löffelbiskuits auslegen und diese mit dem Amaretto beträufeln (nicht übertreiben, sonst werden die Biskuits zu matschig). Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien, halbieren und auf die Biskuits geben. Die Hälfte des Zuckers über die Erdbeeren Streuen (ich bin immer etwas sparsamer und gebe weniger als 50g über die Erdbeeren. So wird es später nicht ganz so süß).

Mascarpone, Quark und die andere Hälfte der Zuckers (nicht mehr als 50g) vermengen. Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark herauskratzen und zur Mascarponemasse geben. Mit etwas Amaretto abschmecken und die Masse dann auf den Erdbeeren verteilen.

Etwas Kaba-Pulver in ein feines Sieb geben und dünn über die Mascarponemasse sieben. Jetzt muss das fruchtige Tiramisu noch ein paar Stunden in den Kühlschrank damit es gut durchziehen kann.

Leider war das Dessert schneller aufgegessen, als das ich ein schönes Bild hätte machen können. Ich werde es aber mit Sicherheit bald nochmal machen und dann ein Bild nachliefern :)

Was sagt ihr zu diesem fleischfreien Festessen? Und zur Fleischfreien Ernährung allgemein? Was kocht ihr, wenn ihr Besuch erwartet?




Schokolade selber machen

Vor zwei Wochen waren wir in Köln und haben dort unter anderem auch das Schokoladenmuseum besucht. Nachdem ich mir dort meine eigene Schokolade machen lassen habe, ist mir eine Frage in den Kopf gekommen: Kann man Schokolade eigentlich selber machen? Also nicht nur Kuvertüre schmelzen und dann weitere Zutaten zum Verfeinern hinzufügen, sondern wirklich selber machen? Die Antwort:

Ja, man kann. Und das ist sogar relativ leicht.

Ich habe folgende Zutaten verwendet:
  • 100g Kokosfett (Noch besser ist Kakaobutter. Die hatte ich allerdings nicht da)
  • 50g Kakao (schwach entölt)
  • 50g Honig (oder Zucker)
  • 3 El Michlpulver (man kann aber auch Kaffeeweißer verwenden)
  • grobes Meersalz, Haselnusskrokant, Zimt, Vanille oder auch alles andere mit dem Ihr die Schokolade verfeinern wollt
  • Muffinförmchen
Das Kokosfett wird in einem kleinen Topf über einem Wasserbad geschmolzen. Ihr solltet das Fett nur langsam erhitzen und es auch nicht zu heiß werden lassen. Das Kokosfett schmilzt relativ schnell und ihr solltet es nicht viel wärmer als 32°C werden lassen. Und auch bei der weiteren Verarbeitung sollte eine Temperatur von 31-32°C eingehalten werden.


Wenn das Fett komplett geschmolzen  ist, wird der Kakao zugegeben und mit einem Schneebesen gut unterrühren.


Wenn der Kakao gut untergerührt ist, kann der Honig zugegeben werden. Der Honig wird die Masse anfangs etwas verklumpen, daher gut rühren.


Jetzt noch das Milchpulver dazugeben und ebenfalls gut unterrühren. Ich habe die Masse Anschließend noch mit dem Pürierstab durchgemixt. Dadurch wurde die Masse schön homogen.


 Jetzt ist die Schokoladenmasse eigentlich schon fertig und kann in die Muffinförmchen verteilt werden.


Wenn alle Muffinförmchen befüllt sind, könnt ihr die Schokolade noch mit euren Wunschzutaten bestreuen. Ich habe jeweils ein paar der Förmchen mit Haselnusskrokant, Meersalz, Pfefferminzblättern und Zimt verfeinert.


Die Förmchen dürfen nicht gleich in den Kühlschrank. Sie müssen erst bei Zimmertemperatur abkühlen bis sie schon ein wenig fest werden. Würdet ihr die Schokolade gleich in den Kühlschrank geben, könnte sie ein weißer, milchiger Film bilden.

Wenn die Schokolade etwas fest geworden ist, gebt ihr sie einfach noch einige Zeit in den Kühlschrank bis sie durchgekühlt sind und entfertn dann die Muffinförmchen.



Die Schokolade schmilzt etwas schneller als die herkömmliche Schokolade und ist von der Geschmacksrichtung eher wie eine Zartbitterschokolade. Ich denke, wenn man ein wenig mit der Zusammensetzung (Zucker, Milchpulver) spielt, dürfte da vielleicht auch ein süßerer Geschmack machbar sein.

Mir schmeckt meine selber gemachte Schokolade jedenfalls und ich bin begeistert, wie leicht das war.

Habt ihr auch schonmal Schokolade selber gemacht? Wie hat sie euch geschmeckt?