Und wenn ich einlade, dann richtig,
also musste es vor der Torte noch ein leckeres Mittagessen geben. Weil ich
momentan mit Fleisch ein wenig auf dem Kriegsfuß stehe, sollte das Essen am
besten fleischfrei sein. Heute möchte ich euch vorstellen, was mir dazu
eingefallen ist.
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Kartoffelcreme
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Spinatkuchen mit Kartoffel-Walnussklöschen
an gewürzten Champignons,
dazu Sommersalat mit einem
Joghurt-Senf-Dressing
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Fruchtiges Tiramisu
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Und so könnt ihr das Festessen
nachkochen:
(könnt ihr super gut einen Tag früher kochen und dann aufwärmen. Ich finde, sie schmeckt dann sogar noch besser als ganz frisch :))
2 Zwiebeln
2 Stangen Lauch
1 kleine Sellerie
etwa 750g Kartoffeln (ich habe ein wenig mehr genommen)
1L Gemüsebrühe
Margarine
Salz, Pfeffer und etwas Muskat
Petersilie (am besten frische, die könnt ihr dann auch super zum verzieren nehmen)
Das gesamte Gemüse waschen, schälen
und klein schneiden. Zuerst die Zwiebeln mit etwas Margarine in einem Topf
glasig dünsten. Anschließend das restliche Gemüse und die Kartoffeln hinzugeben
und auf kleiner Flamme mitdünsten.
Nach ein paar Minuten löscht ihr
das Ganze mit der Gemüsebrühe ab, gebt den Deckel auf den Topf und lasst die
Suppe köcheln bis die Kartoffeln durch sind. Solange die Suppe köchelt, hackt
ihr ein wenig Petersilie und gebt sie mit in die Suppe. Wenn die Kartoffeln soweit
durch sind, dass sie leicht von einer Gabel rutschen, wenn ihr in sie
reinstecht, dann nehmt ihr einen Pürierstab und püriert die Suppe biss es eine
cremige Masse gibt. Seid aber vorsichtig - die Suppe ist heiß.
Zum servieren gebt ihr die Suppe
auf einen tiefen Teller, gebt einen Klecks Creme fraiche in die Mitte. Ich habe
den Klecks noch mit einem Stück Petersilie garniert.
Spinatkuchen:
250g Mehl,
120g Margarine
1 Ei
50 ml Milch
Salz
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500g Blattspinat frisch
3 Eier
4 El Sauerrahm
150g Feta
Salz
Pfeffer
Muskat
Als Boden habe ich einen simplen Mürbeteig genommen: Mehl, Margarine, Ei, Milch und eine Prise Salz zu einem Teig vermengen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln (oder wer es nachhaltiger mag, kann den Teig auch in eine Plastikdose geben) und etwa eine Stunde in den Kühlschrank geben.
So lange der Teig auskühlt, könnt ihr "die Füllung" vorbereiten.
Etwas Wasser zusammen mit dem Spinat in eine Pfanne geben und den Spinat andünsten bis er etwas zusammenfällt. Die Eier, 100g Feta, Sauerrahm und die Gewürze verrühren.
Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und eine Springform damit auskleiden. Den Spinat etwas abtropfen lassen und dann auf dem Mürbteig verteilen. Die Eimasse darüber geben und den restlichen Feta über Spinat und Eimasse bröseln. Den Spinatkuchen dann bei 180°C in den Backofen geben und etwa 30 - 40 Minuten backen. Haltet den Spinatkuchen aber im Auge - jeder Backofen ist anders.
Kartoffel-Walnuss-Klöschen
1.250g Kartoffeln (ich habe mehligkochende genommen)
75g Walnusskerne (wenn ihr noch welche zum Garnieren wollt, müsst ihr etwas mehr nehmen)
100g Weizengries
200g Kartoffelstärke
Salz
Setzt einen Topf mit Salzwasser auf. In der Zeit, die das Wasser braucht um zu kochen, könnt ihr die Kartoffeln sauber abspülen, wenn ihr vorsichtig seid, könnt ihr auch eine kleine Wurzelbürste zur Hilfe nehmen. Die Kartoffeln in das kochende Wasser geben und etwa 20 Minuten kochen.
Danach gießt ihr die Kartoffeln ab pellt sie und gebt sie durch eine Kartoffelpresse oder Stampft sie. Die Walnüsse so klein hacken wie ihr sie gerne haben möchtet und sie zusammen mit dem Weizengries der Kartoffelstärke und etwas Salz unter die Kartoffeln mengen.
Ich habe die Kartoffelmasse jetzt so weit abkühlen lassen, dass ich mit den Händen kleine Klößchen formen konnte ohne mir die Finger zu verbrennen.
Wenn der Kartoffelteig so kühl ist, dass ihr ihn weiterverarbeiten könnt, formt ihr mit den Händen Klößchen oder, wenn ihr es lieber groß habt, Klöse. (In diesem Zustand könnt ihr die Klößchen auch in eine Schüssel geben, kaltstellen und einige Stunden lagern.)
Jetzt kocht ihr nochmal (ganz leicht gesalzenes) Wasser auf. Wenn das Wasser kocht, dreht ihr die Hitze etwas runter und gebt die Klößchen in das Kochende Wasser. Bei mir sind die Klößchen kurz an die Wasseroberfläche gekommen als sie fertig waren (nach etwa 10 Minuten).
Klößchen abgießen oder mit einer Schaumkelle aus dem Wasserbad angeln und auf Tellern anrichten. Ich habe jeweils ein Klößchen mit einem halben Walnusskern garniert.
Champignons:
600g braune Champignons
5 Schalotten
3 El Olivenöl
Garam masala
1 El Mehl
250 ml Gemüsebrühe
150 ml Rotwein (am besten Dessertwein)
75 ml Sojasoße
200g Sahne
Salz
Pilze sauber putzen, trockenen und halbieren. Schalotten schälen und klein schneiden. Öl in einer hohen Pfanne erhitzen, Pilze darin einige Minuten anbraten und dann die Schalotten und nach Geschmack Garam masala dazugeben und kurz mitbraten. Die Pilze mit Mehl bestäuben.
Gemüsebrühe, Wein, Sojasoße, Sahne und Salz verrühren und über die Pilze geben. Kurz aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig :)
Sommersalat:
Salat und Gemüse nach wahl.
1 kl. Becher Naturjoghurt
2 Tl Senf
Salz, Pfeffer
Nehmt einfach den Salat und das Gemüse das euch schmeckt und würfelt es zusammen (Ich hatte Feldsalat, Paprika, Radieschen und Mais genommen). Für das Dressing habe ich einfach einen kleinen Becher Naturjoghurt mit 2 Tl Senf vermengt und das Ganze mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Wunderbar einfach und herrlich lecker.
So sah das Ergebnis dann auf dem Teller aus:
Fruchtiges Tiramisu:
500g frische Erdbeeren
1 Packung Löffelbiskuits
100g Zucker
1 Vanilleschote (oder fertiges Vanillegewürz)
250g Mascarpone
250g Quark
ein paar Spritzer Amaretto (oder Aroma)
Kaba-Pulver
Eine Auflaufform (oder kleine Dessertschälchen) mit den Löffelbiskuits auslegen und diese mit dem Amaretto beträufeln (nicht übertreiben, sonst werden die Biskuits zu matschig). Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien, halbieren und auf die Biskuits geben. Die Hälfte des Zuckers über die Erdbeeren Streuen (ich bin immer etwas sparsamer und gebe weniger als 50g über die Erdbeeren. So wird es später nicht ganz so süß).
Mascarpone, Quark und die andere Hälfte der Zuckers (nicht mehr als 50g) vermengen. Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark herauskratzen und zur Mascarponemasse geben. Mit etwas Amaretto abschmecken und die Masse dann auf den Erdbeeren verteilen.
Etwas Kaba-Pulver in ein feines Sieb geben und dünn über die Mascarponemasse sieben. Jetzt muss das fruchtige Tiramisu noch ein paar Stunden in den Kühlschrank damit es gut durchziehen kann.
Leider war das Dessert schneller
aufgegessen, als das ich ein schönes Bild hätte machen können. Ich werde es
aber mit Sicherheit bald nochmal machen und dann ein Bild nachliefern :)
Was sagt ihr zu diesem fleischfreien Festessen? Und zur Fleischfreien Ernährung allgemein? Was kocht ihr, wenn ihr Besuch erwartet?




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